MarkusGoerlich/ Events, spannende Bildungsprojekte

Was ist „Vision: Gutes Lehren und Lernen“?  

"Vision: Gutes Lehren und Lernen" ist ein Netzwerkseminar, bei dem seit über 5 Jahren bildungsbegeisterte Menschen aus unterschiedlichen Kontexten mit dem Ziel zusammenkommen, Bildung für alle zu gestalten – von der kindlichen Frühförderung bis zum lebenslangen Lernen im Erwachsenenalter. Die heterogene Zusammenstellung der Workshopgruppe spiegelt dabei einen Teil unserer Vision guten Lehren und Lernens wider.

Unser Anspruch ist es, bildungsbegeisterten Menschen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen und damit Herausforderungen proaktiv anzugehen. Gemeinsam erarbeiten wir umsetzbare Strategien, um in der Bildungslandschaft und darüber hinaus vorrausschauende Innovationen zu etablieren.

In unserem Seminar im Rahmen der Förderlinie „gemeinsam“ der Studienstiftung des dt. Volkes wird KONSTRUKTIVER AUSTAUSCH großgeschrieben.

Neben einem passenden Rahmenprogramm setzen wir dabei vor allem auf 2 Säulen:

  1. Hospitation an Lernorten mit besonderen Konzepten (Schulen, Museen, Unternehmen, …)
  2. Intensivworkshops mit großem Praxisbezug

München 2019

  • Wann? 27.-30. Juni 2019
  • Wo? München
  • Tagungsort: Giesinger Bahnhof
  • Unterkunft: A&O Hostel München Hackerbrücke
Vision Gutes Lehren und Lernen

Der Schwerpunkt von „Vision: Gutes Lehren und Lernen“ 2019 setzt sich mit dem vierten Ziel der United Nations Sustainable Development Goals auseinander:

Wie können wir jetzt und in Zukunft Bildung für alleund damit eine inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern?


Externe Personen melden sich bitte per Email an

Anmeldeschluss: 10. April 2019


Lernorte zur Hospitation

Intensivworkshops

Erfahrungslenen bringt dich hoch hinaus

Dozent*innen: Nele Fischer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Futur, Freie Universität Berlin) und Sascha Dannenberg (Programmkoordinator Master Zukunftsforschung).

Bildung der Zukunft

Wir als Gesellschaft stehen vor der Herausforderung, jetzt schon die Bildung für morgen zu gestalten – dabei wissen wir nicht, wie dieses Morgen aussehen wird und soll. Also, neue Ideen braucht das Land (oder doch die Welt?)! Ziel dieses Workshops ist es, die Teilnehmer*innen für zukünftige Entwicklungen zu sensibilisieren, partizipativ und systematisch mögliche Veränderungen und deren Bedingungen zu erkunden und vorausschauend eigene erste strategische Ansätze zur Gestaltung der Zukunft zu entwickeln.
Bildung von morgen braucht kreative Ideen! Brauchen wir noch Klassenräume, Bücher, Lehrkräfte? Gibt es Schule noch als festen Ort? Müssen wir überhaupt noch lernen, oder nehmen uns Computer und künstliche Intelligenz alle Arbeit ab? Gibt es noch Lateinunterricht? Welche neuen Fachbereiche tuen sich auf? Wie sieht sonst Bildung aus – an Hochschulen, im Kindergarten oder auch im Unternehmen?

Du bist hier genau richtig, wenn du Grenzen und scheinbare Einschränkungen im Bildungsbereich hinterfragst, du kreative Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme suchst und ich in einer offenen Workshopatmosphäre konstruktiv einbringen kannst.

Teilnehmer*innen sollen am Ende des Workshops in der Lage sein, mögliche Zukunftsszenarien zu entwickeln und Schlüsselfaktoren zu identifizieren. Auf Basis dieser Analyse sollen dann mögliche Aufgaben und Herausforderungen für Schulentwicklung und Bildungspolitik entwickelt werden.

Dozent*innen: Wim Ruijsendaal ist aktuell Schulleiter des Montessori Bildungshaus Hannover und had mehrmals eine Schule gegründet oder aufgebaut. Luise Jürgensen beschäftigt sich seit der 8. Klasse mit alternativen Schulformen und begleitet den Gründungsprozess einer freien Schule in Ihrer Heimat.

Schulgründung: "Ich gründe meine eigene freie Schule!"

Aber was für eine? Und wie?

In diesem Workshop werden wir uns zunächst mit den verschiedenen schon bestehenden Ansätzen, Perspektiven, Chancen und Herausforderungen alternativer Schulen beschäftigen. Als Beispiel werden die Demokratische Schule und die Montessori Pädagogik genommen. Damit mehr Zeit für Austausch und Diskussion bleibt, wird im Falle noch nicht bestehenden Vorwissens ein Eigenstudium im Vorfeld des Seminars vorausgesetzt (geschätzter Zeitaufwand: zwei Stunden). Entsprechende Hinweise werden den Teilnehmern vorab zugesendet.

Der zweite Teil des Workshops befasst sich intensiv mit dem Thema Schulgründung einer freien Schule und den dabei zu beachtenden praktischen Problemen. Wir machen uns gemeinsam Gedanken darüber, was beim Schreiben des eigenen Konzeptes wichtig ist, welche gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden müssen, welche Hilfsangebote es gibt und was wann auf den Masterplan gehört! Dieser Workshop ist daher insbesondere für Menschen interessant, die einen Gründungswunsch haben und wissen wollen, wie sie ihren Traum zur Wirklichkeit werden lassen können.

Dozentin: Claudia Offenmüller hat Germanistik, Deutsch als Fremdsprache und Sozialwissenschaften studiert. Während ihres Studiums hat sie an über 20 Schulen im In- und Ausland gearbeitet und geforscht. Ihre Persönlichkeit, Kenntnisse und Erfahrung werden auch in der Wirtschaft sehr geschätzt. Sie berät seit Jahren als Executive Coach namenhafte internationale Banken und Unternehmen auf Vorstandsebene.

Gewinner*innen bilden Gewinner*innen aus!

Normen nehmen uns unsere Einzigartigkeit und Besonderheit.
Dies ist ein großer Verlust für jede Gesellschaft. Denn normale Menschen sind in Normen gepresste Individuen, die ihre Individualität, Einzigartigkeit, Kreativität und Selbstbestimmung verloren haben. Sie verlieren sich selbst und folgen gültigen, vorgesetzten Vorgaben und tun, was man ihnen sagt, anstatt eigene Potenziale zu entfalten.
Je mehr Schüler*innen und Studierende durch Unterricht in Normen gepresst werden, desto mehr großartige Persönlichkeiten mit all ihren Potenzialen gehen verloren. Daher ist es eine mutige Herausforderung der Unterrichtenden, die künftigen Persönlichkeiten in ihrem Wachstum zu unterstützen und zu beschützen. Lehrende, auf allen Ebenen der Bildung, sind mehr als nur Unterrichtende. Sie können Bezugspersonen, Orientierungspersönlichkeiten,  Vorbilder, seelischer Halt, Freunde, Ansprechpartner*innen und viel mehr sein. Mithilfe von kleinen Experimenten und Fragetechniken werden die Teilnehmer*innen dieses Workshops ihre eigene Wahrnehmung ganz neu kennenlernen: Welche Normen und Werte sind mir wichtig? Welche Haltung habe ich zu meinem Leben, gegenüber meinen Freunden, meiner Familie, meinen Kolleg*innen und meinen Schüler*innen? In dem zweiten Teil des Workshops werden wir praktische Methoden und Unterrichtsmodelle entwickeln, um die Individualität und Einzigartigkeit eines jeden Menschen wertschätzend zu fördern.  

Du bist hier genau richtig, wen du Heranwachsende zu mehr als nur zu Durchschnittsmenschen ausbilden möchtest und du bereit bist, deine eigene Haltung und deine eigenen Normen kritisch zu hinterfragen.

Reflexion und Transfer

Umgang mit chronischen Erkrankungen in der Schule

Eine genaue Ausschreibung folgt in Kürze.

Kurzworkshops und Vorträge

Challenges zu den Global Goals mit Weltfairsteher

WeltFAIRsteher - die Nachhaltigkeitschallenge für Schüler*innen

WeltFAIRsteher integriert Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulalltag. Wir motivieren Schüler*innen durch interaktive Challenges zu nachhaltigem Denken und Handeln. Alle Challenges sind an den Sustainable Development Goals der UNO orientiert. In unserer Workshop stellen wir euch unser Projekt vor und zeigen euch anhand praktischer Aufgabenstellungen, wie WeltFAIRsteher funktioniert und wie man das Projekt in der Schule umsetzen oder anderweitig beitragen kann. 

Ablauf des Seminars (tbc)

Donnerstag

  • bis 17:00: Anreise Jugendherberge  & Zimmerbezug
  • 18:00: Abendessen
  • 19:00: Begrüßung & Organisatorisches
  • 19:30: Vorbereitung der Hospitationen
  • 20:45: Get Together

Freitag

  • 06:30: Frühstück
  • 07:15: Fahrt zu den Lernorten
  • 08:00: Hospitation  vor Ort und Reflexionsrunde
  • 18:30: Abendessen in der Jugendherberge
  • 20:00: Reflexion der Hospitation / Abendvortrag

Samstag

  • 07:30​: Frühstück
  • 9:00: Arbeit in den Workshops
  • 12:30: Mittagessen
  • 14:00: Arbeit in den Workshops
  • 16:00: Kaffee & Kuchen
  • 16:30: Offene Arbeit in den Workshops
  • 18:30: Abendessen
  • 20:00: Kurzworkshops, TED-Talks, Netzwerken

Sonntag

  • 7:00: Morgenimpuls / Frühsport
  • 07:30: Frühstück
  • 09:00: Arbeit in den Werkstätten
  • 12:30: Mittagessen
  • 13:30: Abschluss-Plenum und Feedbackrunde
  • ca. 15:30: Ende und Abreise

Externe Personen melden sich bitte per Email an

Anmeldeschluss: 10. April 2019

Häufige  Fragen

Was kostet die Teilnahme?

Ist Barrierefreiheit gewährleistet?

Kann ich teilnehmen, auch wenn ich nicht in der Studienstiftung bin?

Was sind die „Chatham House Rules"?

Ist das Seminar das Richtige für mich?

... aber ich studiere doch gar kein Lehramt und Lehrer*in werden will ich auch nicht...

Nehmen nur Studierende teil?


Externe Personen melden sich bitte per Email an

Anmeldeschluss: 10. April 2019


Das ehrenamtliche Organisationsteam


  • Jona Carmon, Stipendiat, Universität Osnabrück, Cognitive Science 
  • Benny Duppui, Stipendiat
  • Markus Görlich, Alumnus, RWTH Aachen, Lehramt Gymnasium/Gesamtschule mit den Fächern Chemie und Mathematik
  • Luise Jürgensen, Alumna der Medizinischen Hochschule Hannover, Zahnmedizin
  • Julia Krämer, Stipendiatin, Promotion in der Informatik an der TU München
  • Mareike Peissner, Stipendiatin, HMDK Stuttgart und Universität Stuttgart, Gymnasiallehramt Musik und Mathematik, Viola Bachelor
  • Vera Schirmer, Stipendiatin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Lehramt Gymnasium Französisch & Mathematik
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